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Künstliche Intelligenz und Recht: Was Unternehmen wissen müssen!

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    • 19. September 2025
    • 10:00 - 12:00
    • AULINGER Rechtsanwälte, Josef-Neuberger-Straße 4, 44787 Bochum

Die EU-KI-VO fordert Schulungen für KI-Nutzer – Unternehmen müssen Wissen sichern, um Risiken und Pflichten zu meistern.

Dr. Ralf Heine ist Rechtsanwalt und Partner bei Aulinger und verantwortet dort den Bereich Datenschutz- und IT-Recht. Als Fachanwalt für IT-Recht und Arbeitsrecht berät er u.a. mittelständische Unternehmen, junge Unternehmer*innen und die öffentliche Hand zu allen rechtlichen Fragen rund um das Datenschutz- und IT-Recht. Dabei ist er insbesondere spezialisiert auf die Gestaltung individueller IT-Verträge, den Beschäftigtendatenschutz, die gerichtliche und außergerichtliche Abwehr und Durchsetzung IT-vertraglicher oder datenschutzrechtlicher Ansprüche und die Kommunikation mit den Aufsichtsbehörden. Ebenso beschäftigt er sich mit rechtlichen Fragestellungen rund um Social Media und den Einsatz Künstlicher Intelligenz und unterstützt Mandanten bei der Gestaltung von Datenschutz- und IT-Verträgen und der DSGVO-konformen Gestaltung von Geschäftsprozessen. Ein besonderes Augenmerk legt er dabei auf die rechtlichen Fragen der IT-Sicherheit. 

Die EU-KI-Verordnung (KI-VO) bringt weitreichende Änderungen für Unternehmen, die KI-Systeme entwickeln oder nutzen. Besonders die Schulungspflicht gemäß Artikel 4 der KI-VO stellt eine zentrale Herausforderung dar. Unternehmen sind verpflichtet, sicherzustellen, dass ihre Mitarbeitenden über ausreichende Kenntnisse im Umgang mit KI verfügen, um Risiken zu minimieren und die sichere Nutzung zu gewährleisten. KI-Systeme kommen bereits in zahlreichen Unternehmensbereichen zum Einsatz: Im Personalwesen werden Tools wie LinkedIn Talent InSights zur Analyse von Mitarbeiterfluktuation oder HireVue für automatisierte Bewerbungsanalysen genutzt. Im Kundenservice unterstützen Chatbots wie Zendesk oder IBM Watson Assistant bei der Beantwortung von Kundenanfragen, während in der Produktion Predictive Maintenance durch Sensoren und Algorithmen Maschinenausfälle vorhersagt. Auch im Marketing setzen Unternehmen auf KI, etwa durch personalisierte Produktempfehlungen bei Amazon oder sentimentbasierte Analysen mit Tools wie Quid.

Im Rahmen seines Vortrags wird er die rechtlichen Herausforderungen der KI-VO vorstellen und anhand von Praxisbeispiele Wege aufzeigen, wir Unternehmen mit diesen umzugehen haben. Dabei wird nicht nur auf die Risiken eingegangen, sondern auch die Möglichkeiten aufgezeigt, die sich mit KI ergeben. Im Anschluss an den Vortrag besteht ausreichend Gelegenheit zum Austausch und auch zu einer kleinen Stärkung.

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