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  BLOG 02-11-2021

Start-up of the month - NOVEMBER 2021: dormciety

Dürfen wir vorstellen? Unser Start-up of the month im November ist dormciety! Wir haben das Team für euch interviewt und über die Idee, Ziele und nächsten Vorhaben gesprochen.

Was ist Eure Geschäftsidee?

Wir möchten das Wohnheimleben auf ein neues Level heben! Dafür haben wir in einem fünfköpfigen Team aus Bochum eine maßgeschneiderte App entwickelt, die die Studierenden innerhalb ihres Wohnheims untereinander mit innovativen Features vernetzt. Die Studis können sich in der App vorstellen, ihre Anliegen teilen, Veranstaltungen erstellen und dank der fünfzehn Statussymbole, die zeitlich begrenzt gesetzt werden können, direkt erfahren, wenn eine*r der Nachbarn und Nachbarinnen z.B. Lust auf einen gemeinsamen Spaziergang oder ein gemeinsames Bier hat. Langeweile adé!



Wie verdient Ihr damit Geld und wer sind Eure Kunden?

Wir fokussieren uns nicht nur auf eine Zielgruppe. Wir führen zum Beispiel Gespräche mit Studierendenwerken, die meistens als Vermieter der einzelnen Wohnheime fungieren. Zudem planen wir einige exklusive Werbepartnerschaften und möchten in Zukunft Jobanzeigen in der App schalten. Damit soll eine Win-Win-Situation für die verschiedenen Kund*innen und die Studierenden geschaffen werden. Zwischendurch gibt es dann noch das ein oder andere von uns durchgeführte Event. :-)


Wie ist die Idee entstanden?

Das ist eine witzige Geschichte: Carina, Dilan und ich haben uns während des Studiums kennengelernt und gemeinsam an dem Modul „Geschäftsideen entwickeln und umsetzen“ teilgenommen. Wie der Name des Moduls schon verrät, ging es dabei um neue Geschäftsideen und dormciety ist eine davon. Carina ist eines Morgens aufgewacht und hatte die Kernidee, Studierende im Wohnheim miteinander zu vernetzen und wie es der Zufall wollte, kam an diesem Morgen eine Kommilitonin zu ihr und sagte, dass sie unzufrieden mit ihrem Wohnheimleben ist, weil sie kaum jemanden in ihrem Wohnheim kennt. Und schon war „dormciety“ geboren und damit unsere Vision, das Leben im Wohnheim einfacher, bunter und unvergesslich zu machen.

Wie finanziert Ihr Euch?

Derzeit finanzieren wir uns über das Gründerstipendium.NRW und über das Stipendium von Werk X – einem Bochumer Startup Inkubator. Wie bei vielen anderen Startups auch haben wir außerdem alle noch einen Nebenjob.

Was treibt Euch an, Euch jeden Morgen aufs Neue ins Startup-Hustle zu stürzen?

Ganz viele Sachen! Erstens sind wir selbst noch Studis und kennen den alltäglichen Struggle zwischen Organisation und Kommunikation. Und es ist auch einfach toll, nach dem Studium den Studierenden noch so nah sein zu können. Daher ist das die Motivation Nr. 1, den anderen Studierenden die Chance zu geben, ihre Wohnheimzeit aufzupeppen und einfacher durch den Alltag zu kommen. Aber auch die Selbstständigkeit an sich bietet so viele Vorteile. Wir lernen jeden Tag super viel und das motiviert uns unglaublich, dranzubleiben.

Wenn’s mal nicht so rund läuft, was ist Eure Krisen-Strategie/was baut Euch wieder auf?

Wir führen uns dann nochmal „das große Ganze“ vor Augen und versuchen, uns gegenseitig aufzumuntern. Gerade, weil wir so ein großes Team sind, kommt es oft zu Meinungsverschiedenheiten, die wir aber in unseren wöchentlichen Teammeetings ausdiskutieren. Kleiner Tipp: Offenheit und Kommunikation sind das A und O, wenn man zusammenarbeitet.

Wo steht Ihr gerade und was sind Eure nächsten Meilensteine?

Wir haben tatsächlich nach einem Jahr harter Arbeit diesen Monat unsere App auf den Markt gebracht. Aktuell ist die App für alle Bochumer und Gelsenkirchener Studierende, die in einem Wohnheim wohnen, verfügbar. Jetzt heißt es: Studierende in die App bekommen! Wir planen eine große Promotour in den einzelnen Städten und werden uns so immer weiter ausbreiten. Wer übrigens auch Bock auf die App hat, aber in einem Wohnheim einer anderen Stadt wohnt: auf der Webseite kann sich jede*r in unsere Warteliste eintragen. Die Stadt mit den meisten Einträgen erhält die nächsten Zugänge!

Wieso habt Ihr den Titel „Start-up of the Month“ verdient?

Das kann ja kein Zufall sein, dass unsere App zeitgleich mit dem Titel kommt. :P 
Aber Spaß bei Seite, ich denke wir haben eine wirklich großartige Lösung für die Studierenden entwickelt und freuen uns sehr, Start-up of the Month November zu sein. #vonstudisfürstudis